Historisches

Woher stammt der Vereinsname „Nüüi Schiffig“?

Vor 650 Jahren fällte ein Schiedsgericht in Beckenried eine Entscheidung über Streitereien unter Schiffsleuten auf dem Vierwaldstättersee. So wurde in einem Gerichtsurteil die Brunner Schiffig um 1357 erstmals erwähnt.

In Brunnen selbst gab es damals die „Grosse Schiffig„, welche für die Fuhren (Waren, Tiere und Wein) hauptsächlich zwischen Flüelen und Brunnen zuständig war. Diese Nord-Südverbindung wurde mit Nauen von 20 Meter Länge und einer Besatzung bis zu neun Mann gewährleistet.
Die „Kleine Schiffig“ führte Schiffe von 10 Meter Länge und vereinigte die „Geusler „, welche nur für den Personentransport zuständig waren. Aus dem Begriff „Geusler“ entstand vermutlich der heutige Ausdruck „Seegusler“.

Mit dem ersten Dampfschiff (1837) und mit der Eröffnung der Axenstrasse (1865) schlug die letzte Stunde der grossen und kleinen Schiffig.
Hervorgehend aus dieser vergangene Tradition der Brunner Schiffig ergab sich an der 1. GV im Jahr 2000 die „Interessen-Gemeinschaft Föhnenhafen„, aus der der heutige Name „IGF Nüüi Schiffig“ entstand.

Was bezweckt die IGF Nüüi Schiffig?

Um die Jahrtausendwende war der Föhnenhafen Brunnen in einem ziemlich verlotterten Zustand. Es fanden sich deshalb drei aktive Brunner, welche eine Interessensgruppe gründeten, um sich des Hafens anzunehmen. Die IGF übte nach ihrer Gründung mit Erfolg politischen Druck auf die Gemeinde aus.

Heute – rund 15 Jahre später – zeigt sich unser Hafen wieder von einer viel attraktiveren Seite. Manches wurde renoviert und verbessert. Seither fahren jede Saison viele Segler und Bötler aus beiden Seerichtungen Brunnen an und verbringen sogar ihren Sommerurlaub im Föhnhafen.
Heute ist die IGF eher ein Sportverein von Hobby-Nautikern, trägt aber nach wie vor hinter den Kulissen viel zum Hafengeschehen bei.

Zeitungsbericht „Neue Luzerner Zeitung“ vom 21.8.2001 (Adobe Reader wird benötigt)

Statuten der IGF Nüüi Schiffig

Unter folgendem Link finden Sie die Statuten der IGF Nüüi Schiffig. Bitte beachten Sie, dass zum Öffnen des Dokumentes der Adobe Reader benötigt wird.

Hier klicken um die IGF Statuten einzusehen (Das PDF öffnet sich in einem neuen Fenster)